Geschichte des Hauses
Das an der Kieler Förde gelegene Künstlermuseum Heikendorf befindet sich im sorgfältig restaurierten und umgebauten Haus des Künstlers Heinrich Blunck. Es präsentiert ständig Werke der einstigen Heikendorfer Künstlerkolonie. Vom Norddeutschen Impressionismus bis zum Späten Expressionismus erlebt man hier die Geschichte der Malerei an einem authentischen Ort. So ist u. a. auch die über 100 Jahre alte, funktionstüchtige Steindruckpresse zu besichtigen. Das Gebäude wurde 1868 als zweigeschossiges Wohnhaus von dem Maurermeister Johann Hinrich Schnoor für seine Familie erbaut. 1908 zog seine Tochter Meta Magdalena zusammen mit ihrem Mann Georg Hoffmann (1857–1928), dem Schriftsteller und langjährigen Feuilleton-Chef der Kieler Neuesten Nachrichten (1886–1919), in das Backsteingebäude ein. Sie verkauften es 1923 an den Künstler Heinrich Blunck (1891–1963) und seine Frau Käte (1901–1991). Es ist das älteste heute noch erhaltene Backsteinhaus in Heikendorf.
Ein Kunstmuseum für regionale Kunst im Kontext mit Wechselausstellungen europäischer/internationaler Malerei.